Sehnsucht Fernweh

Über mich

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Auf der Erklimmung des Machu Picchus in Peru

Moin Moin,

ich bin Julia und ein ziemlicher Reise-Junkie. Obwohl mein Heimathafen immer Hamburg sein wird, zieht es mich seit ich denken kann in die Ferne – ich träume davon, malerische Landschaften kennen zu lernen, jeden Kontinent intensiv zu bereisen und fremde Kulturen zu erleben. Und das wichtigste: Ich belasse es nicht bei Träumen, sondern setze diese auch in die Tat um. Ausreden wie „Ich beneide dich um deine Erfahrungen, habe aber leider kein Geld“ oder „Ich wünschte, ich könnte das auch tun, aber mein Job/Studium lässt das nicht zu“ treffen bei mir auf keinen Zuspruch. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg lautet hierauf meine lakonische Antwort. Diese Einstellung rührt nicht ausschließlich aus meiner Auffassung, dass Reisen nicht zwangsläufig ein Riesenloch in den Geldbeutel reißen muss, sondern auch daraus, dass die meisten Daheimgebliebenen, von denen solch sehnsüchtige Aussagen stammen, vor ihrem Flatscreen auf dem Ledersofa sitzen, sich abends beim Italiener um die Ecke eine Pizza bestellen und am nächsten Tag mit dem eigenen Auto zur Arbeit fahren.

Über all dieses Eigentum verfüge ich nicht, ich brauche es allerdings auch nicht. Statt die Ruhe und Ordnung einer eigenen Wohnung zu genießen, diskutiere ich lieber den Putzplan mit meinen Mitbewohnern (und ja, es stimmt, dass verschiedene Kulturen eine unterschiedliche Auffassung von Ordnung und Sauberkeit haben;)), statt einem breiten Ledersofa schmücken umgedrehte Bierkisten und improvisierte Sitzkissen den Raum und selbstverständlich ist das Bad immer zu der Zeit besetzt, zu der man dringend selbst duschen müsste, da man eh schon viel zu spät dran ist… But hey: Life is an adventure and begins at the end of your comfort zone.

Dieser Blog richtet sich an alle, die ebenfalls gerne ihren Backpack aufschnallen und sich in die Welt begeben ohne genau zu wissen was sie erwartet und was die kommende Reise mit sich bringt. Er richtet sich an all diejenigen, die größtenteils abseits des Massentourismus unterwegs sind, lieber in Guesthouses oder Hostels als in mit vielen Sternen gekrönten Hotels übernachten und statt Gourmet-Restaurants die lokalen Street Food Stände aufsuchen. Kurzum an alle, die sich mit mir auf eine Reise begeben wollen, in der nicht Dinge, sondern Begegnungen und Erlebnisse im Vordergrund stehen.

Eure Julia