Sehnsucht Fernweh

Pulau Capas – (M)ein kleines Paradies

Capas Island

Capas Island

Von der Insel Tioman und den Perhentian Islands haben bereits viele Südostasienreisende gehört, die Pulau Capas jedoch, ist vielen Touristen gänzlich unbekannt. Einerseits verständlich, denn die Insel bietet keine explizit erwähnenswerte Sehenswürdigkeit, andererseits mir persönlich ein vollkommenes Rätsel, da die gesamte Insel (m)ein Highlight an der Ostküste Malaysias bildet.

Das Inselmotto von Pulau Capas

Das Inselmotto von Pulau Capas

Nur wenige Kilometer vor der Küste von Kuala Terengganu befindet sich Pulau Capa, welches von Marang aus in nur knapp 20 Minuten mit dem Speedboot zu erreichen ist. Die Kosten betragen 40 Ringgit für Hin- und Rückfahrt. Somit ist die Überfahrt nicht nur günstiger, sondern auch schneller als die zu den Perhentian Inseln. Um nach Marang zu gelangen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Von Süden kommend, nimmt man am besten einen der Busse nach Kuala Terengganu und lässt sich in Marang  „rausschmeißen“.  Von Norden kommend, ist ebenfalls Kuala Terengganu das Ziel, jedoch muss man von hier aus noch etwa 30 Minuten weiter in Richtung Süden fahren. Dies kann entweder mit einem lokalen Bus oder mit dem Taxi geschehen und ist ebenfalls unkompliziert.

Ankunft auf Pualu Capas

Ankunft auf Pualu Capas

Auf der Insel angekommen, lässt sich vor allem eins gut machen: Nichts tun und richtig entspannen. Das Wasser ist türkis-blau und im Vergleich zu den Stränden auf Tioman flach abfallend und feinsandig. Da die Strände der kleinen auf Capas zudem alle miteinander verbunden sind, ist es von der Lage her auch nicht so relevant, in welcher Unterkunft man sich niederlässt – zumal sich die gesamte der Insel in zirka 25 Minuten zu Fuß erkunden lässt ;). Eine Übersicht an Unterkünften auf Pulau Capas sowie Bildmaterial habe ich euch über eingefügten Link noch einmal seperat zusammengestellt.

Ein Paradies an der Ostküste Malaysias - Pulau Cpas

Ein Paradies an der Ostküste Malaysias – Pulau Capas

Doch genau diese „Größe“ ist es auch, die mir die Insel schnell ans Herz wachsen ließ. Zwar kann es anfangs etwas langweilig erscheinen, auf einem so kleinen Fleck „gefangen“ zu sein, jedoch bietet sich so auch ein – meiner Meinung nach – großer Vorteil: Es herrscht eine ungemein familiäre Atmosphäre, in der ich mich nie wie ein Fremder gefühlt habe. Ob bei einem frischen Saft an einer Strandbar oder beim Abendessen im KBC (Capas Beach Resort) – ich fühlte mich immer zugehörig und kam schnell ins Gespräch mit anderen Reisenden. Für Travel-Worker bietet Pulau Capas zudem die Möglichkeit, für Kost und Logis in den Unterkünften zu arbeiten und den Rest der Zeit das kleine Eiland zu genießen.

Entspannung pur auf Pulau Capas

Entspannung pur auf Pulau Capas

Durch das schnell wachsende Gemeinschaftsgefühl ist Pulau Capas für mich zudem zu einem der Reiseziele geworden, in dem man sehr leicht „versacken“ und ein paar zusätzliche, ungeplante Nächte verbringen kann. Gemütliche Strandbars laden zum Verweilen und Frühstücken ein und auch abends ist man durch die hervorragende Küche des KBC Resorts bestens versorgt. Hier gibt es nicht nur Müsli mit Früchten zum Frühstück, sondern auch frische Salate zum Abendessen, die, wie ich feststellen musste, eine Seltenheit in Malaysia sind. Nach dem Abendessen kann sowohl noch ein nächtlicher Spaziergang unternommen, oder aber bei Kerzenschein, entspannter Musik und kostenlos zur Verfügung gestellten Gesellschaftsspielen das nächtliche Inselparadies genossen werden.

Abendstimmung im KBC auf Pulau Capas

Abendstimmung im KBC auf Pulau Capas

Abenddämmerung am Strand der Pulau Capas

Abenddämmerung am Strand der Pulau Capas

Denjenigen, denen pures Entspannen schnell zu langweilig wird, bietet die Insel weitere Aktivitäten: An einigen Unterkünften können für zirka 20 Ringgit/Stunde Kanus gemietet oder eine Schnorchelausrüstung geliehen werden. Über einen zirka 30 bis 40-minütigen Dschungel-Wanderweg kann man zusätzlich auch an die Ostküste der Insel gelangen. Aus eigener Erfahrung kann ich hierzu sagen: Der Weg lohnt sich auf jeden Fall, festes Schuhwerk ist jedoch zu empfehlen, da es über Baumwurzeln und rutschige Passagen geht. Auch ist der Weg hierbei das Ziel, da die Bucht am Ende des Weges sehr steinig ist und nicht unbedingt zum Baden einlädt.

Kayak faren auf Pulau Capas

Kayak faren auf Pulau Capas

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich alleine der Gedanke an das Gefühl, drei Tage lang nahezu ausschließlich barfuß unterwegs gewesen zu sein und den Sand unter den Füßen gespürt zu haben, wieder zum Träumen bringt… Wie ich bereits erwähnte, habe ich hier mein Paradies gefunden. Fairer Weise sei jedoch hinzuzufügen, dass ich die Perhentian Islands nicht besucht habe und diese von anderen Reisenden als relativ ähnlich beschrieben wurden. Auch war ich nicht in der Hauptsaison unterwegs, sodass ich nicht weiß, wie voll es in den Sommermonaten auf Pulau Capas ist.

Sonne tanken auf Pulau Capas

Sonne tanken auf Pulau Capas

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